Wiener Philharmoniker



Der Wiener Philharmoniker gehört zu den beliebtesten Anlagemünzen in Gold und Silber, er wird seit 1989 von der Wiener Münze geprägt und trägt jedes Jahr das gleiche Motiv, was den Wiener Philharmoniker Gold zu einem Klassiker macht: Die Orgel und weitere Instrumente der Wiener Philharmoniker zieren die Wert- und Rückseite der Münze aus 99,99-prozentigem Feingold, die es in Größen von 1/10, 1/4, 1/2 und 1 oz gibt. Der Rand der Münze ist geriffelt (die Silberversion hat einen glatten Rand), es wurden pro Jahrgang unterschiedliche Mengen vom Wiener Philharmoniker Gold geprägt. Im Jahr 2006 beispielsweise gab die österreichische Münzprägeanstalt 82.174 Stück heraus, 2007 waren es dann 108.675 Stück. Wenn Besitzer einen Wiener Philharmoniker verkaufen, sollten sie daher den Jahrgang in Rechnung stellen, Rarität macht die Münzen zwangsläufig wertvoller. Auch Geburtstags- und Jahrgangs-Münzen in Miniauflagen werden bisweilen herausgebracht.

Aktuelle Goldwerte verschiedener Wiener Philharmoniker Münzen vom 01.01.1970 um 01:00 Uhr



Unze1 / 101 / 41 / 21
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Werterhalt beim Wiener Philharmoniker Gold



Die Wiener Philharmoniker Münze ist noch eine normale Anlagemünze, könnte aber aufgrund ihrer Beliebtheit irgendwann zum Sammlerobjekt werden. Anleger kaufen im Grund immer Goldmünzen mit dem Hintergedanken der sehr langfristigen Anlage, man denkt dabei über Generationen. Das hat auch etwas mit dem Goldpreis zu tun. Dieser verharrte beispielsweise seit der Freigabe der Goldpreisbindung des US-Dollars Anfang der 1970er Jahre nach einem kurzen Peak Anfang der 1980er Jahre auf einem niedrigen Niveau zwischen 300 bis maximal 600 Dollar pro Feinunze, heute steht er bei rund 1.700 Dollar (Stand: Anfang Februar 2013). Die exorbitante Entwicklung setzte erst zu Beginn der 2000er Jahre ein, zuvor hatte sich praktisch über eine Generation (rund 30 Jahre lang) nicht viel getan. Daher denken manche Anleger daran, jetzt die in den 1990er Jahren erworbenen Wiener Philharmoniker zu verkaufen, was aus Sicht der Spekulation auch berechtigt wäre. Gold kann auf dem gegenwärtigen Niveau verharren, es kann auch wieder im Preis fallen. Im Herbst 2011 wurde ein Jahrtausendhoch bei über 1.900 Dollar pro Feinunze gebildet, das es zuvor - gemessen am Wert anderer Güter - zuletzt im 15. Jahrhundert vor der Entdeckung des südamerikanischen Goldes gegeben hatte. Danach wurde Gold sehr viel billiger. So etwas könnte wieder geschehen, man kann also aus gutem Grund eine Wiener Philharmoniker Goldmünze jetzt verkaufen. Doch die Annahme, dass Gold auf dem gegenwärtigen Niveau in einer gewissen Range zwischen 1.500 bis 1.850 Euro über viele Jahre verharrt, ist ebenso berechtigt. Damit könnten Wiener Philharmoniker Goldmünzen auch aufgrund ihrer enormen Beliebtheit über sehr lange Zeit ihren Wert behalten. Wenn jemand jedoch den Wiener Philharmoniker verkaufen möchte, wird er bei diversen Online-Händlern fündig und kann sehr gut Preisvergleiche anstellen. Die Münze wird sehr intensiv gehandelt, was für eine hervorragende Preisbildung spricht.