Platin Ankauf



Platin wird in den verschiedenen Legierungen 750er, 800er, 900er, 950er sowie 999er Feinplatin hergestellt, entsprechend unterscheidet sich der Platin Wert von Schmuck und teilweise auch Münzen. Platinbarren weisen grundsätzlich die Reinheit von 99,95% Platingehalt auf. Beides - Platinmünzen wie Platinbarren - sind seltene Angebote von Herstellern, die oft nicht verfügbar sind. Umso mehr kann es sich lohnen, Platin zu verkaufen, Händler zahlen hierfür Spitzenpreise. Diese werden im Platin Goldrechner täglich aktualisiert, am 8. Februar 2012 beispielsweise zahlte ein Münchner Händler für Feinplatin 999 pro Gramm 39,05 Euro (zum Vergleich Gold: 39,50 Euro pro Gramm), bei Platin 750 waren es immer noch 24,66 €/g. Anfang Februar 2013 unterscheiden sich die Feinunzenpreise zwischen Gold und Platin nur sehr unwesentlich, doch das ist keinesfalls die Regel. Es gab auch Phasen, in denen der Goldpreis um 80 Prozent über dem des Platinpreises lag. Platinbarren und Anlagemünzen aus dem Edelmetall werden mit der vollen Mehrwertsteuer gehandelt (Deutschland: 19%).

Platin verkaufen?



Platinankauf durchführen
Platinankauf wie vorgehen?
Es lohnt sich angesichts der Preisentwicklung von Platin aktuell, Platin zu verkaufen. Wie oben beschrieben ist Platin regelmäßig preiswerter als Gold, was einer landläufigen Meinung zuwiderläuft. Hartnäckig hält sich unter Laien die Auffassung, Platin sei besonders wertvoll, doch das trifft nicht zu. Auch Palladium und Rhodium sind bei Weitem nicht so teuer wie Gold, was auch an der Goldpreisentwicklung der letzten 12 Jahre liegt. Wenn allerdings der Platin Wert aktuell mit dem Gold im Prinzip gleichgezogen hat, was im Platin Goldrechner gut zu verfolgen ist, lohnt sich der Verkauf aus mehreren Gründen. Zum einen bieten die großen Hersteller wie Umicore die Platinbarren gar nicht permanent an, sondern stellen die Produktion immer wieder ein. Die Aufkäufer suchen daher händeringend nach Platin, das auch gern aus Schmuckstücken stammen kann. Zum anderen ist die aktuelle Hochpreisentwicklung beim Platin wahrscheinlich dem gestiegenen Goldpreis geschuldet. Dieser hatte im Spätherbst 2011 ein Preispeak bei über 1.900 Dollar pro Feinunze gebildet, das ein Jahrtausendhoch darstellte (nur um 1470 war Gold ähnlich teuer), die 2.000-Dollar-Grenze wurde jedoch nicht geknackt. Diese würde ein absolutes Alltime-High darstellen, an das viele Anleger nicht so recht glauben mögen. Große Investoren wie Warren Buffet und Georges Soros verkaufen schon seit Mitte 2011 sukzessive Teile ihrer Goldbestände, was die Öffentlichkeit sehr genau beobachtet. Nun sucht das Kapital händeringend andere Anlagemöglichkeiten im Edelmetallbereich und stößt dabei auf den nächstliegenden Kandidaten: Platin. Dessen Preis kann auch wieder fallen, ohne dass Gold weiter im Preis steigt, denn die Anleger könnten sich demnächst dem (nach Expertenmeinung) unterbewerteten Silber zuwenden.

Ablauf beim Platinverkauf



Wenn Personen Platin verkaufen, läuft das adäquat dem Goldverkauf am besten über einen Werttransport ab. Händler stellen diesen kostenlos zur Verfügung. Wer die seltenen Platinmünzen sammelt, kann sie auch halten, selbst wenn der Platin Wert wieder sinken sollte. Das ist im Prinzip eine reine Geschmacksfrage. Die großen Stücke wie Barren sollten keinesfalls mit der normalen Post versendet werden, bei etwas Platinschmuck versichert der empfangende Händler in der Regel die Päckchen bis 2.500 Euro.